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Auszeichnung für exzellente Hochschullehre

Prof. Dr. Axel Böttcher von der Hochschule München gewinnt Ars legendi-Fakultätenpreis (Foto: Peter Wieland)
Prof. Dr. Axel Böttcher von der Hochschule München gewinnt Ars legendi-Fakultätenpreis (Foto: Peter Wieland)

[07|05|2019]

Ars legendi-Fakultätenpreis Ingenieurwissenschaften und Informatik geht an Prof. Dr. Axel Böttcher

 

Der Stifterverband und die Konferenz der Fachbereichstage (KFBT) haben den mit 15.000 Euro dotierten Ars legendi-Fakultätenpreis für exzellente Hochschullehre in den Ingenieurwissenschaften und der Informatik in diesem Jahr erstmals vergeben. Prof. Dr. Axel Böttcher von der Fakultät für Informatik und Mathematik der Hochschule München ist der Preisträger.

 

Aufgrund hoher Abbruchquoten entwickelte Böttcher Verfahren und Lehrmethoden, um die Passung von Studierenden und Studienanforderungen zu verbessern. „Ich versuche zu verstehen, was die jungen Leute brauchen, um im Studium erfolgreich zu werden“, so der Hochschulprofessor. Mithilfe von diagnostischen Tests lassen sich die fachlichen und überfachlichen Kompetenzen der Studierenden erheben. Individuelle Rückmeldungen geben ihnen Hinweise darauf, inwieweit sie für die Anforderungen ihres Studiengangs gut aufgestellt sind und wo sie sich noch entwickeln müssen. „Ein Ergebnis meiner Verfahren ist, dass manche Studierende früher merken, dass der gewählte Studiengang nicht der richtige für sie ist. Und ein früher Wechsel vermeidet vergeudete Lebenszeit.“

 

Lehre als Forschungsobjekt

Bei diesen Aktivitäten macht Böttcher die Lehre selbst zu seinem Forschungsobjekt, betrachtet sie mit wissenschaftlicher Systematik und evaluiert den Nutzen der von ihm entwickelten Lehr-Lern-Ansätze durch empirische Begleitforschung. Die Jury begründete ihre Entscheidung so: "Axel Böttcher engagiert sich nicht nur intensiv im Bereich Lehre, sondern geht neue Wege beim Einsatz von innovativen Lehr- und Lernmethoden und in der Betreuung von Studierenden. Dabei versucht Böttcher mit wissenschaftlichen, fachdidaktischen Ansätzen den Problemen systematisch auf die Spur zu kommen und daraus Erkenntnisse für erfolgreiches Lehren und Lernen abzuleiten. Beachtlich sind der Umfang und die Qualität der wissenschaftlichen Arbeiten dazu."

 

Der Preisträger erhält seine Auszeichnung am 14. Juni 2019 im Rahmen einer gemeinsamen Preisverleihung des Stifterverbandes und der KFBT in Lübeck.

 

Lesen Sie hier die ausführliche Pressemeldung der Hochschule

 

 

Mirja Fürst