Bachelor Scientific Computing
an der Fakultät für Informatik und Mathematik (Hochschule München)
>> Informationen von der Studienbörse am 12. April 2008 für Studieninteressenten zum Studiengang Scientific Computing von Prof. Dr. Edda Eich-Soellner
Auf dieser Seite:
- Für Studierende
- FH oder Universität?
- Berufsaussichten
- Studieninhalte und Fächer
- Firmen
- Schulen
- Presse
- Link zur Linkliste zum Thema Scientific Computing
Prüfungsrechtliche Informationen:
Allgemeine Prüfungsordnung (APO) der Hochschule München
Rahmenprüfungsordnung (RaPO)- Aktuelle Mitteilungen der Prüfungskomission
- Häufig gestellte Fragen (FAQ) zum Prüfungsrecht
- Allgemeine Informationen zum Prüfungsrecht
Foliensatz zur Veranstaltung Prüfungsrecht für Erstsemester,
vom 30.10.2007, Prof. Dr. Edda Eich-Soellner
Prüfungsrechtliche Vorgaben:
Studienpläne, Studien- und Prüfungsordnungen:
| Version | Studienanfänger | Studienplan | Studien- und Prüfungsordnung | Übersicht über Studieninhalte und Fächer |
|---|---|---|---|---|
| Oktober 2008 | ab WS 08/09 | Studienplan ab Oktober 2008 |
SPO ab WS 2008 |
Tabellenform |
| Oktober 2007 | ab WS 07/08 | Studienplan ab Oktober 2007 |
SPO ab WS 2007 |
Tabellenform |
Der Bachelorstudiengang "Scientific Computing" besteht seit dem WS 07/08 und bietet z.Zt. pro Studienjahr 35 Studienplätze für Studienanfänger an.
Für Studierende
In unserem Flyer finden Sie Informationen zum Studiengang.
Interessieren Sie sich für Mathematik, Informatik und ihre Anwendungen? Dann lädt Sie die Fakultät für Informatik und Mathematik der Hochschule München ein, unseren neuen internationalen Bachelor Scientific Computing zu studieren.
Mathematische Techniken und Computer werden immer stärker zur Simulation realer Vorgänge eingesetzt. In vielen Bereichen ist die Computerberechnung inzwischen genauso wichtig wie Theorie und Experiment. Die Anwendungen gehen dabei von der Crashtestsimulation bis hin zu finanzmathematischen Fragestellungen, von der Konzeption neuer Medikamente bis hin zur Wettervorhersage, von der medizinischen Bildverarbeitung bis zur Entdeckung von Ölfeldern. In allen diesen Bereichen und vielen anderen werden Fachkräfte benötigt, die fundierte mathematische Kenntnisse haben, die wissen, wie man kunstgerecht simuliert und die sich in verschiedene Anwendungsbereiche leicht einarbeiten können, weil sie entsprechendes Wissen mitbringen.
In unserem neuen Studiengang lernen Sie alles, was Sie für Ihre spätere Tätigkeit brauchen:
- mathematische Schlüsselkompetenzen wie Modellbildung und Simulation, Numerik, Optimierung, Stochastik
- Informatik-Kenntnisse
- Kenntnisse in mindestens einer Anwendungswissenschaft wie Elektrotechnik, Maschinenbau, Physik, Wirtschaft, ...
Die Regelstudienzeit beträgt 7 Semester. Enthalten ist ein Praxissemester, in der Regel das 5. Semester, das Sie in einer Firma verbringen, um ihre erworbenen Kenntnisse in der Praxis zu erproben und zu erweitern. Ebenso verbringen Sie ein Semester, in der Regel das 4., an einer ausländischen Hochschule Ihrer Wahl. Alternativ (oder auch zusätzlich) können Sie auch Ihr Praxissemester im Ausland verbringen.
Um Mathematik zu studieren, braucht man kein Rechenkünstler oder Computer-As zu sein. Studierende der Mathematik sollten aber zu Beginn des Studiums den Spaß und das Interesse an der Mathematik und die Fähigkeit zum abstrakten Denken mitbringen. Die Fähigkeit, ausdauernd und konzentriert arbeiten zu können ist dabei Voraussetzung. Sie sollten Spaß daran haben, an Problemen alleine oder im Team zu tüffteln. Auch ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen ist sicherlich von Nutzen. Im Verlauf des Studiums wird ein zunehmendes Maß an Abstraktion erlangt. Zum Ende des Studiums sollten Studierende in der Lage sein, Probleme zu erkennen, zu analysieren, in klarer und übersichtlicher Form niederzuschreiben und darüber mit anderen zu kommunizieren.
Der Umgang mit Programmiersprachen ist keine Eingangsvoraussetzung sie werden während des Studiums problemorientiert vermittelt; Interesse am Umgang mit Computern und Programmierkenntnisse sind jedoch hilfreich. Wichtig sind ferner englische Sprachkenntnisse, da in höheren Semestern, wie in den meisten Wissenschaften heute üblich, häufig englischsprachige Fachliteratur benutzt wird und die internationale Kommunikation weitgehend in Englisch erfolgt.
Neugierig geworden? Noch Fragen? Dann nehmen Sie doch zu uns auf. Senden Sie eine Mail an .
Fachhochschule oder Universität?
Für diejenigen, die eine allgemeine Hochschulreife vorweisen können, stellt sich die Frage, welchen Hochschultyp sie wählen sollen. Sind Sie eher an konkreten praktischen Fragestellungen interessiert, dann sollte Ihre Wahl auf die Fachhochschule fallen.
Wechsel von einer anderen Hochschule
Diejenigen, die bereits studiert haben, können sich evtl. Leistungen aus diesem Studium anerkennen lassen. Voraussetzung ist, dass die Fächer in Art und Umfang mindestens den unsrigen entsprechen. Die entsprechenden Unterlagen (Notenbescheinigungen des Prüfungungsamtes, Modulbeschreibungen mit Angabe der ECTS-Punkte) müssen laut Allgemeiner Pürfungsordnung der Hochschule M�nchen neuerdings bereits der Bewerbung beiliegen.
Berufsaussichten
Die Berufsaussichten für die AbsolventInnen sind ausgesprochen gut. Der Abschluss ermöglicht den Einstieg in zahlreiche attraktive Arbeitsgebiete in den verschiedensten Bereichen von Industrie und Forschung wie z.B.
- Simulation und Optimierung in Beratungs-, Entwicklungs- und Forschungsabteilungen
- Banken und Versicherungen (z.B. Controlling, Kundenanalysen, Finanzprodukte)
- Produktentwicklung
- Software-Entwicklung
- Unternehmensberatung
- EDV/Organisation
- Statistik
- Multimedia
- Telekommunikation und viele weitere.
Schwerpunkte werden dabei in den folgenden Branchen zu finden sein:
- Automobilindustrie
- Maschinenbau
- Halbleiterindustrie, VLSI-Design
- Pharmakonzerne
- Chemische Industrie
- Biotechnologie
- Telekommunikations-, IT- und Hightech-Unternehmen (Netzwerk- und Frequenzplanung für Mobilfunknetze, Kodierungs- und Übertragungsverfahren, elektronischer Zahlungsverkehr, Codierungstechniken, VLSI-Design, Hardware-Verifikation, Qualitätsmanagement, etc.)
- Finanzwirtschaft (Banken und Versicherungen)
- IT-Sicherheit
- Unternehmen der Logistikbranche (Personaleinsatzplanung, Transportoptimierung, innerbetriebliche Logistik, Simulation von Fertigungsprozessen, etc.)
- Luft- und Raumfahrt
- Unternehmensberatungen, Softwarehäuser
- Auf mathematische Software und Problemlösungen spezialisierte Unternehmen
- Lehre und Weiterbildung
- Multimedia und Telekommunikation
- Ein wichtiger Tätigkeitsbereich ist weiterhin die Erstellung und Pflege von anwendungsorientierten Programmsystemen.
Die Tätigkeit eines Absolventen ist von Arbeitsplatz zu Arbeitsplatz unterschiedlich. Typische Gemeinsamkeiten der beruflichen Anforderungen lassen sich in folgende Teilschritte bei Problemlösungen strukturieren:
- Formulierung eines meist nicht in der Sprache der Mathematik vorgegebenen naturwissenschaftlichen oder technischen Problems und Festlegung des mathematisch zu behandelnden Problemanteils, meist in Zusammenarbeit mit anderen Fachkräften
- Umsetzung des Problems in ein mathematisches Modell
- Computergestützte Lösung des Problems
- Interpretation und Aufbereitung der Ergebnisse
Studieninhalte und Fächer
Beispiele für Wahlpflichtfächer (FWP) Mathematik:
- Numerische Mathematik II
- Wahrscheinlichkeitstheorie und Statistik II
- Optimierung
- Finite Elemente und verwandte Methoden
- Differentialgleichungen
- Supercomputing
- Systemtheorie
- Kryptologie
- Mathematische Methoden der Computergrafik
- Einführung in die Funktionalanalysis
- Finanzmathematik
Beispiele für Wahlfächer (FWP) Informatik:
- Computergrafik
- Datenbanksysteme
- Netzwerke
- Software-Architektur
- Betriebssysteme
- Compiler
- Verteilte Softwaresysteme
- Rechnerarchitektur
- Chipkarten
- Weitere Fächer aus Bachelor Informatik
Anwendungsfächer können aus vielen Fachbereichen der Hochschule München kommen: Maschinenbau, Fahrzeugtechnik, Elektrotechnik, Regelungstechnik, Bauingenieurwesen (z.B. Statik, Vermessungskunde), Chemie, Physik, Mechanik, Verfahrenstechnik, Geografische Informationssysteme, Thermodynamik, Mechatronik, Betriebwirtschaft, Biomechanik,
...
Sie können Ihre eigenen Fächerkombinationen zusammenstellen. So können Sie das, was sie in den Kernkursen der Mathematik und Informatik gelernt haben in einem oder mehreren Anwendungsgebieten direkt erproben.
Mit dem Bachelor "Scientific Computing" haben Sie bei entsprechenden Noten Zugang zu den meisten einschlägigen Masterstudiengängen, insbesondere zum Master "Stochastik" an der Fachhochschule München.
Da viele Fächer des Bachelor Scientific Compurting auch im Bachelor Informatik zu finden sind, hier die
ECTS-Broschüre Bachelor Informatik (Deutsche Version. Stand der SPO
und Fachbeschreibungen: 2005) .
Due to the fact that many of the Scientific Computing modules are identitical to the Computer Sciences ones, comes here the
ECTS Information Package Bachelor Computer Science (2005. Attention -English course descritptions do not imply that the course is given in English).
Firmen
Der steigende Bedarf an Fachkräften im Bereich "Scientific Computing" wird heute abgedeckt durch Informatiker oder Ingenieure, die sich jeweils in die ihnen fehlenden beiden Standbeine des Scientific Computing eingearbeitet haben. Für Industrie und Wirtschaft ist dies relativ kostspielig, da zum einen eine relativ große Einarbeitungszeit anfällt, und zum anderen diesen Arbeitnehmern meist trotzdem noch das Verständnis für die grundlegenden Vorgehensweisen und Phänomene sowie für die modernen Methoden fehlt. Viele Verfahren könnten effizienter, zuverlässiger und kostengünstiger eingesetzt werden, wenn entsprechende fundierte Kenntnisse vorhanden wären. Wenn Sie unseren Studierenden Praktikanten- oder Werkstudentenplätze bieten können oder Interesse an einer Kooperation mit uns haben, so wenden Sie sich bitte an die Projektleiterin Prof. Dr. Edda Eich-Soellner.
Schulen
Gerne kommen wir auch zu einer Informationsveranstaltung in Ihre Schule, oder Sie kommen zu uns: Kontakt .
Hochschulen/Universities
If you are interested to cooperate with us and exchange students in the field of Scietific Computing, you are welcome. Please read
this information sheet.
Presse
Interview mit Prof. Dr. Manfred Gruber am Tag der Studienbörse


